Intimität ist ein Zustand tiefster Vertrautheit. Intimität herrscht in der Intimsphäre, dem persönlichsten Bereich des Menschen, der durch die Anwesenheit ausschließlich bestimmter oder keiner weiteren Personen definiert ist und keine Außenstehenden Personen betrifft. Die Intimsphäre und damit die Intimität wird durch Indiskretion verletzt.
Eine Verletzung der Intimität kann Personen seelisch verletzen und labilisieren.
Besteht körperliche Nähe oder eine (meist emotionale) Berührung, spricht man von körperlicher Intimität.
In der Alltagssprache bedeutet Intimität oft nur Sexualkontakt, der aber beispielsweise als Quickie, nicht unbedingt eine tiefe Vertrautheit bedeuten muss.
Körperliche Intimität ist die körperliche Nähe oder Berührungen zwischen zwei Personen, die dem Ausdruck der Sympathie und auch der Empathie dient. Blickkontakt und Körperkontakt an den Händen, Beinen, am Gesäß, den Armen und Füßen, im Gesicht, am Hals oder Kopf sowie an den Geschlechtsteilen oder direkt den Geschlechtsverkehr an sich sind Intimstellen.
Man kann die körperliche Intimität in körperliche Nähe, in emotionale körperliche Intimität und in sexuelle Intimität aufgliedern.
Emotionale körperliche Intimität
Ein ausschlaggebender Beweggrund für körperliche Nähe ist entweder die gesuchte Nähe oder die nicht zielführende ungewollte Nähe, wie beispielsweise Platzmangel, fehlende Bequemlichkeit und Stabilität in überfüllten Fahrzeugen, wie Verkehrsmittel oder in der Gastronomie . Die körperliche Nähe kann daher als sehr unangenehm empfunden werden.
Sexuelle Intimität
Die sexuelle Intimität ist meist der Ausdruck höchster Zuneigung oder der Lust, die vor allem in der Liebesbeziehung stattfindet. Sie umfasst zum Beispiel das Petting und den Geschlechtsverkehr, der von den meisten Menschen als die höchste und weitestgehende Form körperlicher Intimität empfunden wird.

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